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BALTIMORE Eisspeicher - Interne Schmelze TSU/M...

Benutzerspezifische Rohrbündel

Die Eisspeicher-Rohrbündel von Baltimore Aircoil sind aus Stahl-Glattrohrschlangen mit einem durchgehenden Aussendurchmesser von 26,7 mm aufgebaut. Die Rohrschlangen sind in einem Stahlrahmen montiert, der das Gewicht der Rohrschlangen bei vollem Eisauf- bau trägt. Nach der Fertigung werden die Rohrbündel mit Druckluft bei einem Druck von 13 bar unter Wasser auf Leckagen getestet und dann zum Korrosionsschutz feuerverzinkt. Die Rohrschlangen sind so angeordnet, dass sie einen Gegenstrom-Glykolfluss in nebenein- ander liegenden Kreisläufen für maximale Speicherkapazität liefern.


Einzelne Rohrbündel können werkseitig auch in Module von zwei Rohrbündeln für die Optimierung der Transportkosten und die Verringerung der Montagezeit vor Ort gefer- tigt werden. Die Glykolverteiler werden im Werk mit einer kaltverzinkten Oberfläche beschichtet. Notwendige Profile und Hebeösen sind an den Rohrbündeln angebracht, um das Heben und die endgültige Positionerung im Speichertank zu ermöglichen.

Lastprofil

Ein tägliches Lastprofil besteht aus der stundenweisen Darstellung der Kühllasten über einen Zeitraum von 24 Stunden. Die meisten Klima-Anwendungen verwenden ein tägliches Lastprofil, um den Umfang des erforderlichen Speichers zu bestimmen. Einige Klima-Systeme wenden ein wöchentliches Lastprofil an. Für konventionelle Klimaanlagensysteme werden Kältemaschinen auf Basis der Spitzenkühllast ausgewählt. Für Eisspeichersysteme werden die Kältemaschinen auf Basis des für die Kühlung erforderlichen kWh-Werts und einer definierten Betriebs- strategie ausgewählt. BAC Eisspeichersysteme liefern viel Flexibilität für verschiedene Betriebsstrategien, so lange der ausgewählte kWh-Gesamtwert nicht überschritten wird. Deshalb muss bei der Auslegung eines Eisspeichersystems ein genaues Lastprofil angegeben werden.

Lastprofile haben je nach Anwendung viele verschiedene Formen. Abb. 1 zeigt ein typisches Klima-Lastprofil für ein Bürogebäude mit einer Spitzenkühllast von 1750 kW und einer Kühlanforderung von 12 Stunden. Die Form dieser Kurve ist repräsentativ für die meisten Klima-Anwendungen. TSU - F 12

Betriebsmodus

Das modulare Eisspeichergerät kann in jedem der fünf verschiedenen Betriebsarten betrieben werden. Diese Betriebsarten bieten die von den Gebäudebetreibern geforderte Flexibilität für die Erfüllung ihrer täglichen Klima-Kühlanforderungen.

Eisaufbau: In dieser Betriebsart wird Eis durch Zirkulation einer 25% Lösung (nach Gewicht) von Wasser/Glykol mit Inhibitoren bei Minus-Temperaturen durch die im Eisspeichergerät installierten Rohrbündel aufgebaut. Während dieser Betriebsart werden die Betriebsbedingungen der Kältemaschine überwacht und die Kältemaschine wird abgeschaltet, wenn die Mindestglykolzufuhrtemperatur ausserhalb der Kältemaschine erreicht wird. Optional ist ein Eismengenmessgerät für die Steuerung des Kältemaschinenbetriebs erhältlich.

Eisaufbau mit Kühlung: Wenn während der Eisaufbauzeit eine Kühllast vorhanden ist, wird eine Teilmenge des kalten Glykols, das für den Eisaufbau verwendet wird, zur Kühllast umgeleitet, um die erforderliche Kühlung zu liefern. Die Menge des umgeleiteten Glykols wird durch die Solltemperatur des Gebäudekreislaufs bestimmt.

Kühlung - nur Eis: In dieser Betriebsart ist die Kältemaschine ausgeschaltet. Die warme Rückfluss-Glykollösung wird auf die gewünschte Solltemperatur gekühlt, indem Eis geschmolzen wird, das im modularen Eisspeichergerät gespeichert ist.

Kühlung - nur Kältemaschine: In dieser Betriebsart versorgt die Kältemaschine alle Kühlanforderungen des Gebäudes. Der Glykolfluss wird um das Eisspeichergerät herumgeleitet, damit das kalte Zufuhrglykol direkt zur Kühllast fliessen kann. Temperatursollwerte werden von der Kältemaschine aufrecht erhalten.

Kühlung - Eis mit Kältemaschine: In dieser Betriebsart wird die Kühlung durch kombinierten Betrieb der Kältemaschine und des Eisspeichergeräts geliefert. Die Glykolkältemaschine kühlt das warme Rückfluss-Glykol vor. Die teilweise gekühlte Glykollösung geht dann durch das Eisspeichergerät, wo sie vom Eis auf die Auslegungs- temperatur gekühlt wird.


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