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BALTIMORE Eisspeicher - Externe Schmelze TSU-C/D...

Betriebsmodus

Das Eisspeichergerät von Baltimore Aircoil arbeitet in zwei Hauptbetriebsmodi oder -zyklen. Eine mögliche Kombination dieser Betriebszyklen liefert die Flexibilität, die täglichen Klima- oder Kühlanforderungen zu erfüllen. Lange Perioden gleichzeitig zirkulierenden Glykols oder Ammoniaks durch die Rohre und Zirkulation von Wasser durch den Eisspeicher sollten jedoch vermieden werden, um die Systemleistung zu optimieren.


Eisaufbau: In diesem Betriebszyklus wird Eis durch Zirkulation von Ammoniak oder einer 30% Lösung (nach Gewicht) von Ethylen-/Propylenglykol mit Inhibitoren durch die im Eisspeichergerät installierten Rohrbündel aufgebaut.  Zu Beginn des Eisaufbauzyklus ist die Temperatur höher, während am Ende des Eisaufbauzyklus die Temperaturen niedriger sind.

Eis abschmelzen: In diesem Betriebszyklus wird das warme Rückflusswasser durch direkten Kontakt zwischen dem Wasser und dem Eis gekühlt, wodurch das im modularen Eisspeichergerät gespeicherte Eis schmilzt.

Benutzerspezifische Rohrbündel

Die Eisspeicher-Rohrbündel sind aus Stahl-Glattrohrschlangen mit einem durchgehenden Aussendurchmesser von 26,7 mm aufgebaut. Die Rohrschlangen sind in einem Stahlrahmen montiert, der das Gewicht der Rohrschlangen bei vollem Eisaufbau trägt. Nach der Fertigung werden die Rohrbündel mit Druckluft bei einem Druck von 13 bar unter Wasser auf Leckagen getestet und dann zum Korrosionsschutz feuerverzinkt. Die Rohrschlangen sind so angeordnet, dass sie einen Gegenstrom-Glykolfluss in nebeneinander liegenden Kreisläufen für maximale Speicherkapazität liefern. Einzelne Rohrbündel können werkseitig zu Modulen von zwei Rohrbündeln für die Optimierung der Transportkosten und die Verringerung der Montagezeit vor Ort gefertigt werden. Die Glykolverteiler werden im Werk mit einer kaltverzinkten Oberfläche beschichtet. Notwendige Profile und Hebeösen sind an den Rohrbündeln angebracht, um das Heben in die endgültige Positionierung im Speichertank zu ermöglichen.



Grundschema – Externes Abschmelzen



Schema mit zwischengeschaltetem Wärmetauscher

Systemschemata

Das Eisspeicherbasissystem enthält ein Eisspeichergerät, eine Kältemaschine und eine Eiswasserpumpe. Das Gerät besteht aus mehreren Rohrbündeln, die in einen isolierten Wassertank installiert sind. Sowohl das Rohrbündel als auch der Tank sind zum Korrosionsschutz aus feuerverzinktem Stahl hergestellt. Wenn keine Kühllast vorhanden ist, läuft die Kältemaschine, um Eis auf der Aussenfläche des Rohrbündels aufzubauen. Dieser Eisaufbau wird durch die direkte Einspeisung von Kühlmittel in das Rohrbündel erreicht. Um den Wärmeaustausch während des Eisaufbauzyklus zu erhöhen, wird das Wasser durch Luftblasen von einem Niederdruckverteilersystem unter dem Rohrbündel bewegt. Wenn das Eis die Auslegungsdicke erreicht hat, sendet die exklusive Eisdickensteuerung ein Signal, die Kältemaschine auszuschalten. Wenn gekühltes Wasser für die Kühlung erforderlich ist, wird die Eiswasserpumpe gestartet und der Abschmelzzyklus beginnt. Warmes Wasser, das von der Kühllast zurückfliesst, zirkuliert durch den Tank und wird durch direkten Kontakt mit dem schmelzenden Eis gekühlt. Während dieses Zyklus wird das Tankwasser zur Verbesserung des Wärmeaustausches ebenfalls bewegt und liefert eine konstante Wasserzufuhrtemperatur von 1° C oder weniger.


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